Wie kann ich mich vor Viren in Archiven schützen?

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über Maßnahmen, die Sie treffen können, um Ihr System vor Infektionen durch in archivierten Dateien enthaltenen Viren zu schützen:

Halten Sie Ihr System geschützt und auf dem neuesten Stand

  • WinZip Computing empfiehlt allen WinZip-Benutzern, auf die aktuelle WinZip-Version aufzurüsten, da diese wichtige sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen und Erweiterungen enthält.
  • Installieren Sie auf Ihrem Computer unbedingt ein leistungsfähiges Antivirenprogramm und konfigurieren Sie es so, dass sämtliche Dateien, die Sie aufrufen, in Echtzeit überprüft werden. Die meisten Virenscanner bieten zudem die Möglichkeit, alle empfangenen E-Mail-Nachrichten zu überprüfen und den Zugriff auf infizierte Anlagen automatisch zu blockieren. Auch diese Option sollten Sie aktivieren. Außerdem empfehlen wir Ihnen dringend, Ihr Antivirenprogramm stets auf dem neuesten Stand zu halten, da fast täglich neue Viren in Umlauf gebracht werden. Die meisten Antivirenprogramme verfügen über eine automatische Updatefunktion, die Ihnen diese Aufgabe erleichtert.
  • Installieren Sie regelmäßig die neuesten von der Firma Microsoft bereitgestellten Windows-Updates mit den jeweils aktuellen Sicherheitspatches für Ihre Betriebssystemversion. Windows verfügt über eine Updatefunktion, die Ihr System automatisch auf dem neuesten Stand hält.
  • Aktuelle Informationen zu neuen WinZip-Versionen und Wartungsupdates erhalten Sie, wenn Sie sich bei der WinZip-Mailingliste anmelden.

Überprüfen Sie die Quelle

  • Öffnen Sie niemals eine ZIP-Datei, die Sie als E-Mail-Anlage von einem Ihnen unbekannten Absender erhalten haben.
  • Wenn Sie von einem Bekannten ohne vorherige Absprache eine E-Mail mit einer ZIP-Datei als Anlage erhalten, sollten Sie vor dem Öffnen mit dem Absender Rücksprache halten. Manche Viren verbreiten sich, indem sie sich selbstständig per E-Mail an alle Adressen versenden, die in der auf dem infizierten Computer gespeicherten Kontaktliste enthalten sind. Dies bedeutet, dass Sie auch von einem Ihnen bekannten Absender unter Umständen infizierte Dateien erhalten können.
  • Laden Sie ZIP-Dateien möglichst nur von vertrauenswürdigen Websites herunter.

Diese Richtlinien gelten natürlich nicht nur für ZIP-Dateien, sondern ebenso für jeden anderen Dateityp.

Blenden Sie die Dateinamenerweiterungen ein

Bei allen aktuellen Windows-Versionen ist die Option "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" standardmäßig aktiviert. Diese Option bewirkt, dass die Endungen (.EXE, .DOC usw.) der Namen von Dateien, deren Typen unter Windows bestimmten Anwendungen oder Funktionen zugeordnet sind, nicht angezeigt werden.

Dies stellt nach Ansicht vieler erfahrener Anwender eine Gefahr dar, da der tatsächliche Typ einer Datei unter Umständen nicht mehr auf Anhieb zu erkennen ist. Wenn Sie beispielsweise eine mit einem Virus infizierte Datei namens "VACATION.JPG.EXE" erhalten, wird der Dateiname bei ausgeblendeter Erweiterung auf Ihrem Desktop oder im Windows Explorer als "VACATION.JPG" angezeigt. Die Datei erscheint also als harmloses Urlaubsfoto, während es sich in Wirklichkeit um eine ausführbare Datei handelt, deren Aufruf eine Infektion Ihres Computers zur Folge haben könnte.

So blenden Sie die Dateinamenerweiterungen ein:

  • Rufen Sie das Fenster "Arbeitsplatz" oder den Windows-Explorer auf.
  • Klicken Sie je nach Windows-Version im Menü Ansicht oder Extras auf Ordneroptionen.
  • Wechseln Sie im Dialogfeld Ordneroptionen zur Registerkarte "Ansicht".
  • Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden und klicken Sie auf OK.

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